Vote for the Cover of STRKNG Editors' Selection – #79

Vote for the Cover of STRKNG Editors' Selection - #79 - Blog-Beitrag von  STRKNG / 18.11.2024 14:17

1 »DARLA« © Photographer Pierre Jacquemin

2 »The sea« © Photographer Tatsuo Suzuki

3 »Soft morning« © Model Nastya Dashkevich

4 »Aquila, Tub« © Photographer David Aimone

5 »Dawid« © Photographer Michał Dudulewicz

6 »Gaia Awakens« © Photographer Arthur Mavros

7 »Darkside of the moon« © Photographer Jiří Kois

8 »Black sand nude« © Photographer Mike Brown

9 »Nastya« © Photographer anton_plotnik_off

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Voting ends Tuesday 25h November 23:55h MET

Publication covers so far….

https://strkng.com/en/publications/

Teilnehmer: Fotograf anton_plotnik_off / Fotograf Arthur Mavros / Fotograf David Aimone / Fotograf Jiří Kois / Fotograf Michał Dudulewicz / Fotograf Mike Brown / Model Nastya Dashkevich / Fotograf Pierre Jacquemin / Fotograf Tatsuo Suzuki

Unter der Oberfläche

Unter der Oberfläche - Blog-Beitrag von Fotograf BeLaPho / 17.11.2024 07:48

Das Porträt von Iris ist von einem Licht durchzogen, das zart und doch voll sinnlicher Präsenz ist. Der bewölkte Himmel lässt das Licht durch zwei Fenster dringen, eines davon beleuchtet ihr Gesicht direkt, während das andere das Bild von der Seite umhüllt, wie eine sanfte Berührung. Das Licht fließt auf ihre Haut, hebt die feinen Sommersprossen, die klare Struktur ihrer Augen und die weichen Konturen ihres Gesichts hervor, als würde es ihre Sinne kitzeln, ohne sie zu überfordern. Es ist ein Licht, das nicht nur auf sie fällt, sondern sie umschmeichelt, ihre Formen betont, ihre Ausstrahlung verführerisch und intim in Szene setzt.

Ihre Augen, tief und voller geheimnisvoller Intensität, fesseln den Blick. Der Ausdruck in ihrem Blick spricht von Stärke und zugleich von einer verführerischen Verletzlichkeit, die das Licht einfangen und in zarten Reflexionen auf ihrer Haut tanzen lässt. Jedes Detail ihres Gesichts, jeder feine Schatten, modelliert ihre Züge auf eine Weise, die mehr erahnen lässt, als sie zeigt – ein Spiel aus Nähe und Ferne, aus Offenbarung und Geheimnis. Die sanften Konturen ihrer Wangen, die Bewegung ihrer Lippen – alles wirkt wie eine Einladung, tiefer in den Moment einzutauchen.

Der Hintergrund verschwimmt in einem sanften, verschwommenen Traum, der das Gesicht von Iris wie in einen Hauch von Nähe hüllt. Die Unschärfe lässt ihre Schärfe und Präsenz noch stärker hervortreten, als ob der Raum um sie herum den Atem anhält. Ihr Gesicht ist der unangefochtene Mittelpunkt, die Umgebung löst sich auf, um ihre subtile, beinahe anziehende Anziehungskraft nicht zu stören. Die weichen Details – das Spiel ihrer Haare, die zarten Bewegungen ihrer Hände – verstärken das Gefühl von Intimität und Verführung, ohne dabei laut oder aufdringlich zu wirken.

In diesem Porträt fließt das Licht wie eine Liebkosung, die zart und doch voll von Bedeutung ist. Es erzählt nicht nur von Iris, sondern von einer stillen, fast erotischen Energie zwischen dem Licht und dem Modell – eine subtile Spannung, die in jeder Linie, in jedem Schatten spürbar ist. Es ist ein Moment voller Andeutungen, der Raum für Fantasie lässt und gleichzeitig alles offenbart, was notwendig ist. Ein Augenblick, eingefangen in seiner Zartheit und Sinnlichkeit, der sowohl verführt als auch in seiner Stille und Intimität stark wirkt.

Shattered Perspectives of Self

Shattered Perspectives of Self - Blog-Beitrag von Fotograf Luc Gasparet / 15.11.2024 10:41

In the age of social media, how do we truly see ourselves? "Shattered Perspectives of Self" reflects the fractured identities we create online, pieced together by likes and filters. But are these curated versions really us, or just illusions for validation?

As we chase digital perfection, we lose sight of one truth: everyone is beautiful in real life, beyond the filters and fragmented reflections. The mirror of social media can distort, but our true selves are whole and worthy just as we are.

Sinnliche Momente

Sinnliche Momente - Blog-Beitrag von Fotograf Matthias Petz (mp_kunst) / 14.11.2024 11:55

Dieses Bild ist vor ein paar Tagen bei einem analogen Dessous Shooting entstanden. Obwohl man hier kaum etwas davon sieht, ist es doch mein absoluter Favorit unter den Bildern die entstanden sind.

Das schummrige Licht, die Schatten und die Aufnahmetechnik, die alle Kontraste bei der Film Entwicklung stärker heraus holten, haben dieses Bild erschaffen.

Ich gehe in der Fotografie meinen eigenen Weg mit Film, dadurch entstehen solche Bilder wie dieses, dass mich selbst absolut in den Bann zieht. Ich denke sogar, wenn die anderen Bilder nichts geworden wären, hätte dieses eine Bild die Arbeit gerechtfertigt für mich.

Und ist es nicht sogar die Einstellung unser aller, dass ein Bild schon reicht, wenn dieses einen dafür vom "Hocker haut"? Vielleicht nicht für jeden, aber dass ist das schöne an der Fotografie. Jeder geht seinen eigenen Weg.

Sinnliche

Sinnliche - Blog-Beitrag von Fotograf BeLaPho / 12.11.2024 07:16

Auf diesem Bild ist Anna in einer sinnlichen, verführerischen Pose zu sehen. Ihre Augen sind geschlossen, die Lippen leicht geöffnet und glänzend, was einen Moment voller Hingabe und Ruhe ausstrahlt. Ihr Kopf ist zur Seite geneigt, während eine Hand spielerisch in ihrem Haar ruht, was eine geheimnisvolle Spannung erzeugt. Weiches, warmes Licht schmeichelt ihren Gesichtszügen und hebt die Konturen ihrer Haut sanft hervor. Sie trägt ein eng anliegendes, hautfarbenes Oberteil, das ihre Silhouette betont und subtil erotische Akzente setzt. Der Hintergrund ist dunkel und unscharf, wodurch der Fokus auf Annas anziehende Ausstrahlung und Haltung gelenkt wird, die eine intime, fesselnde Atmosphäre entstehen lässt.

Ein kurzer Augenblick

Ein kurzer Augenblick - Blog-Beitrag von Fotograf Matthias Petz (mp_kunst) / 09.11.2024 10:15

Gestern habe ich erst erfahren, dass dieses Bild als Cover einer meiner Magazin Veröffentlichungen ausgewählt wurde. Ich freute mich natürlich riesig und bemerkte, dass diese Tatsache meinen Blick auf dieses Bild etwas veränderte.

Als ich die Serie entwickelte und die Negative scannte, war es mit eines der besten Bilder. Und doch wäre es fast untergegangen, wenn ich mich nicht entschlossen hätte es bei einem Magazin einzureichen.

Vielleicht lag es mit darunter, dass ich in letzter Zeit etwas sehr gestresst war und nicht ganz den Blick auf dieses Bild hatte. Das bestätigt nur meine These, sich die Bilder immer wieder mal anzusehen und das ein oder andere Highlight erst später zu entdecken.

Ballett Poesie

Ballett Poesie - Blog-Beitrag von Fotograf Matthias Petz (mp_kunst) / 06.11.2024 14:40

Eine Ballett Serie die auf analogen Schwarz-Weiß Film entstanden ist. Obwohl ich gerne auch per Remote arbeite, so ist mir die Fotografie im Austausch mit dem Model immer noch das liebste.

Es hat etwas ganz besonderes an sich. Diese Stimmung die dabei entsteht, dass arbeiten mit Film und dieser Moment wenn man weiß, dass wird ein tolles Foto in der Entwicklung.

Das entschleunigte Fotografieren ist meine Welt, weit weg von hunderten an Aufnahmen, die sich später kein Mensch mehr ansieht.

Perfektionismus

Perfektionismus - Blog-Beitrag von Fotograf Matthias Petz (mp_kunst) / 02.11.2024 12:35

Kennt ihr das? Ihr erstellt ein Foto oder einen Druck und irgendwie will es euch nicht ganz gefallen? Das passierte mir bei diesem Bild. Ich glaube, dieses war der vierte oder fünfte Versuch, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Und das alles eigentlich nur wegen Kleinigkeiten.

Ich bin schon lange der Meinung, dass es keine perfekten Bilder gibt. Irgendwas ist immer daran, was man anders hätte machen können. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch verständlich, denn wir alle wollen uns verbessern und uns weiterentwickeln. Genau so in unseren Bildern.

Aber was ist, wenn das plötzlich kein Ende mehr nimmt? So geschah es mir diesmal, dass ich einfach nicht zur Ruhe kam. Stetig warf ich den fertigen Druck in den Müll und machte mich schon an den neuen. Langsam verzweifelte ich an meiner Druckmethode und probierte wieder neue Wege aus. Einerseits mache mir das Experimentieren sehr viel Spaß, aber andererseits wurde es langsam lästig alles in den Müll zu werfen.

Erst nach diesen ganzen Bildern kam mir eins in den Sinn. Ich war in meinem Perfektionismus so sehr gefangen, dass nichts gut genug für mich ist. Dabei leben meine Werke oft erst davon, dass sie eben nicht „perfekt“ sind, sondern auch kleine Makel haben. Das war wohl die wichtigste Erkenntnis aus diesem ganzen Prozess, dass ich etwas den Fokus verloren hatte, worum es mir geht. Vielleicht war es am Ende ganz gut, da ich dadurch wieder mehr Ruhe fand.

Am Ende bleibt vielleicht nur zu sagen, dass man manchmal die eigenen Werke etwas liegen lassen sollte wie einen guten alten Wein. Mit der Zeit sieht man das Bild vielleicht ganz anders. Denn reiner Perfektionismus hat am Ende keinen Sinn in unseren Arbeiten.