Olga Maria verkriecht sich.
Nicht, dass sie es nötig hätte. Aber wie oft ist es so, dass du dich unwürdig fühlst, fehl am Platze, willst dich verstecken?
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Jarmila begibt sich in die Natur.
Nicht die sanfte Natur lockt sie. Sie begibt sich in harte, unbequeme Landschaft, in Felsen, Steine, die kalt und unbarmherzig anmuten. In die Höhle, die beinahe sie verschlingt.
Schweigend verkriecht sie sich, lautlos. Oder sie schreit ihr Innerstes heraus, auch schweigend.
Mein Dank geht an das Model.
Blicke bergen Stimmungen in sich.
Hoffnung, Sehnsucht, Verlangen, auch Verlangen, Begierde, Lust, doch auch Freude, Glück, Frieden oder Angst, Wut, Abscheu…
Vieles mehr lässt sich ausdrücken, mit Blicken. Hier stelle ich eine in Köln entstandene Serie zusammen, in der Jessy ihr Inneres sprechen lässt.
Die Bilder entstanden bereits vor 10 Jahren.
Eine weitere Serie mit der Palette. Iryna wieder als Suchende. Emotionsgeladen, ausblickhaltend, Angriff und Abwehr.
Ihre Stimmungen zeigt sie wie immer sehr intensiv. Danke dafür.
Damit endet die Serie "Die Suchende", doch weiter geht sie, die Suche.
Teilnehmer: Model Iryna Berdnyk
Am Boden geblieben. Posen im Sitzen. Schwarzweiß. Stimmungen.
Was ist das richtige Thema? Iryna zeigt, dass sie sich zur Wehr setzt, sich schützt, stark ist. Bei all diesen Arbeiten wollten wir "unten bleiben", nicht abheben, nicht überheblich sein.
Das Selbstbewusstsein muss tief in dir stecken. Dann kannst du aus jeder Position Stärke zeigen.
Teilnehmer: Model Iryna Berdnyk
Suchen.
Nach Licht.
Nach Hilfe.
Nach Kraft.
Da sitzt du, alleine, auf dich gestellt. Wo beginnt eine Suche, wo geht sie weiter, wo endet sie?
WIE endet sie?
Mein Dank geht an die wundervolle Iryna.
Teilnehmer: Model Iryna Berdnyk
Heute hatte ich das zweite Remoteshooting mit Sprachbarrieren. Das gleiche Model, und doch lief es irgendwie wie von selbst. Da sie sehr selbstständig posen kann, war eine große Verständigung nicht erforderlich und dabei ist mir aufgefallen, dass Fotografie irgendwie als universelle Sprache diente.
Es waren nicht viele Worte nötig, denn jeder wusste, was er zu tun hatte. Trotz oder wegen gerade der sprachlichen Barriere war am Ende keine Barriere mehr da. Es ist schön zu sehen, wie ein gemeinsames Thema wie die Fotografie hier Menschen verbinden kann und einen Weg ebnet.
Denn eigentlich wollen wir Fotograf/innen mit unseren Bildern einen anderen Blickwinkel zeigen. Gehört es nicht zur Weiterentwicklung für uns alle, dass Barrieren mit unseren Bildern auch aufgebrochen werden können? Ich finde das persönlich ein sehr spannendes Thema und freue mich, dass ich mit meiner Fotografie diese Barriere aus dem Weg räumen konnte.
"Die angehängten Bilder sind bei diesem Shooting entstanden und wurden nachträglich in Schwarz-Weiß bearbeitet."
Thank you Strkng
It’s strange that, just as 'Strkng' wanted to feature my very first photo, their account was blocked on Instagram. Maybe we should all switch to a different platform than Instagram. Is there a platform from Europe that isn't owned by Facebook or Instagram?
Teilnehmer: Model Minh-Ly
Wer kennt den Begriff nicht: Wald und Feld.
Hier ersetze ich das Feld durch den Felsen. Wuppertal gilt als Großstadt. Zugegeben, eine ziemlich kleine Großstadt, wenn man sich die Metropolen dieser Welt anschaut. Aber sie gilt auch als Stadt im Grünen.
Nicht nur Grün prägt die Stadt. Auch die bergige Landschaft im Bergischen* mit ihren Felsen und Höhlen beeindruckt.
Bilder zwei bis fünf entstehen links der Wupper in einem siedlungsnahen Waldgebiet am Rande eines winzigen Steinbruchs.
Das erste und die letzten drei Bilder stammen von rechts der Wupper. Auch hier fressen sich uralte Steinbrüche in den Berg, Höhlen, die selbst den meisten Einwohnern der Stadt, auch den unmittelbaren Nachbarn unbekannt sind.
Als Kind streife ich durch die Gegend. Ich entdecke mystische Winkel und verborgene Kleinode. Nun kehre ich zurück, die Kamera in der Hand, halte fest, was Erinnerung und Gegenwart ist.
*Wuppertal im Bergischen Land. Das Land ist auch bergig. Der Begriff "Bergisch" geht auf das Herzogtum Berg zurück und hat zunächst nichts mit der Topographie zu tun. Persönlich vermute ich, dass die Bergige Landschaft irgendwann in grauer Vorzeit namensgebend für die Herrschaften zu Berg war.