Die Schlummerzeit geht bald zu Ende.
Kategorie: Nude
Die Silhouette
Von hinten das Licht, Anna im Vordergrund ist nur ein Schatten.
Doch der Schatten bestimmt das Bild. Gewöhnlich bildet der Schatten das Beiwerk, ist eben auch da. Hier ist er bildbestimmend. Seine verdeckende, verheimlichende Wirkung ist präsent. Er anonymisiert, macht unangreifbar.
Es war ein schönes Shooting mit Anna. Mit dieser Bildsequenz hat sie eine ihrer vielen Facetten gezeigt.
Hautnah
Mirror
Spiegel. Wieviele Spiegel brauche ich?
Ich sehe mich, wie ich bin. Sehe ich mich, wie ich bin? Tatsächlich? Mancher Spiegel verzerrt, macht schmal, macht breit, ist verschmutzt, ist zersplittert. Vielleicht sehe ich nicht mich, sondern dich im Spiegel. Auf die Perspektive kommt es an, auf den Blickwinkel.
Gut ist es, zu refelektieren. Gut ist es, sich den Spiegel vorzuhalten, vor der eigenen Tür zu fegen, bei sich selbst anzufangen. Nicht immer gelingt das. Spieglein, Spieglein an der Wand: Du wirst missbraucht, sollst zeigen, ich sei am Schönsten in diesem Land. So ist also der Spiegel ein gutes Mittel. Gut, wenn richtig eingesetzt.
Dieser Beitrag schließt sich an denjenigen mit Julia an, der sich mit der Uhr befasst. Die Uhr wie der Spiegel. beide sind schonungslos ehrlich, beide können, falsch eingesetzt, ein Zerrbild zeigen.
https://strkng.com/de/fotograf/andreas+ebner/blog/2023-02-24/#b2023-02-24
Die Zeit läuft
Die Zeit läuft. Die Uhr tickt.
24. Februar 2023. Seit einem Jahr läuft die Zeit. Eine neue Zeit für die Ukraine. Zu diesem Anlass veröffentliche ich diesen Beitrag mit einer Frau aus diesem Land. Die Uhr symbolisiert die nur begrenzt zur Verfügung stehende Zeit: Für Entscheidungen, für Wege, für das Leben, für den Frieden.
Zuweilen wird es nötig, selbst zu rennen. Ein anderes Mal halten wir besser inne. Oft bleiben wir sprachlos, wo Worte versagen. Aber sie läuft. Unentwegt. Die Zeit.
Vielen Dank an Julia.
Teilnehmer: Model redbeast57
Salomé
Wenn der Schleier fällt
Der Schleier fällt – die bildhafte Sprache dieses Ausspruchs kennt jeder. Er kommt mir in den Sinn, als diese Bilder entstehen, als ich sie sichte. Was drückt das aus? Der nebulöse Blick wird aufgehellt. Alles wird deutlich, wird klar, wenn er fällt, der Schleier.
Ein Schleier verdeckt, ohne zu verdecken. Ziert – nicht ohne auf das Verschleierte zu weisen. Der Schleier täuscht vor, zu verdecken, was er wahrhaftig offenbart. So schön er ist, der Schleier, allein Mittel zum Zweck ist er. Aufmerksamkeit weckend, Neugier bewirkend, Blicke auf sich, in sich lenkend – so sieht er sich, so wird er wahrgenommen.
Diese Serie ist wieder einmal in Monochrom gehalten. Ähnlich dem Schleier reduziert und fokussiert dies den Blick, beschränkt, aber öffnet auch.
Eine Darstellung durch die wundervolle Alena.
It was all a Dream
Vom Stuhl herab
Girl with a sword
Am Griff des Schwertes
Die Hand liegt am Griff des Schwertes. Aufmerksam der Blick, bereit jede Faser des Körpers. Nein, ich lasse es nicht zu, dass man mir nimmt, was mein ist. Wachsam, stets bereit, das Schwert verleiht mir Zuversicht, Vertrauen, Kraft.
Hiermit endet die vierteilige Blogserie mit der vielseitigen Nastya.









