Inspiriert durch eine Aufnahmeserie von Vincent Peters treffen Tina und ich mich am 15.09 im Loft W in Rodgau. Es ist das Studio bei dem für mich das Tageslicht gut durch die Fensterfront fiel und der Boden eben wie in einem Ballettsaal wirkt. Schlichtes Glück war die Leder bezogenen Bank.. Zum Schluß entstanden noch einige Porträts, die ich hier auch noch zeigen möchte. Ich hoffe die Bilder gefallen. Ich fotografiere seit 2013 wieder ausschließlich auf Film. So entstanden auch diese Bilder auf 120er SW Film. Obwohl ich einen kleinen Sack voll Kameras besitze habe ich wie ein Maler ganz klar einen Lieblingspinsel. Für mich ganz klar die Mamiya 645proTL.
Die beiden Porträts am Schluß entstanden auf Kleinbildfilm (AGFA APX400) mit einem 100mm Objektiv..
Wish I Could Fly
Photographing by the car
Last week I traveled north to south along the Mexico City suburb with an uber. With my manual lens I photographed what seemed interesting to me. We were traveling at a speed of over 100 KM per hour. This requires the ability to preview and compose quickly. Not everything is perfect and there is the luck component that becomes a more relevant factor.
Shooting at 1/1000 sec. I make sure I don’t have a blurry photo. I focus on the essential: buildings that seem interesting to me, structures and graphics, the essentials that make me go home with a large number of photographs that show different places that from the point where I am can only be photographed from the camera.
I am thinking of Lee Friedlander and Joel Meyerowitz, two photographers who did an unforgettable work from the car.
Nude Portrait
Jenna
between the apple trees
J.
Welcome to the realm of unlimited imagination.
Dark, magical, melancholy, wonderful.
1) Untitled – © Melania Brescia
2) Siamese Twins – © Elisa Scascitelli
3) Fume – © Alexander Kuzmin Photography
4) Of elves and men – © Carina Amber / GaBienne
5) Reach the sky and fly to the stars. – © Olli Gräf
6) Es war an einem Freitag – © kiitos_c
7) Amaru – © himitsuhana
8) Loreley – © Katja Kemnitz
9) Wer fliegen will, muß den Mut haben, den Boden zu verlassen. – © Sarah-Philline & Spiegellicht
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Teilnehmer: Fotograf Alexander Kuzmin Photography / Fotografin Elisa Scascitelli / Fotografin GaBienne / Fotograf himitsuhana / Fotografin Katja Kemnitz / Fotograf kiitos_c / Fotografin Melania Brescia / Fotograf Olli Gräf / Model Sarah-Philline
Menschen vor der Pinhole Camera
Menschen mit einer modernen Kamera in Szene zu setzen wird einem immer einfacher gemacht. Die hohe Geschwindigkeit des Autofokus inklusive Augen und Gesichtsverfolgung unterstützt duch KI und die schnelle Folge einzelner Aufnahmen erleichtert es ungemein den richtigen Moment zu finden. Der Fotografierende muss sich oft nur um den Ausdruck des Menschen vor der Kamera und um den Bildaufbau kümmern. Den richtigen Moment zu finden ist auch dann schon schwer genug aber die Technik unterstützt einen. Fast schon bizarr hingegen wirkt auf mich das, was die ultramodernen Smartphones mit Momenten und Gesichtern machen. Es ist fast nicht möglich etwas zu fotografieren was nicht überragend gut aussieht. Das was moderne Photoapps mit den Gesichtern oder den Körpern macht hat nichts mehr mit Wirklichkeit zu tun. Es verändert das aufgenommene Motiv so extrem das Menschen sich völlig neue Realitäten erzeugen, die nichts mehr mit dem zu tun haben, was man vorher oder nacher im Spiegel betrachtet. Wirklichkeit verändert sich nicht, nur weil eine Kamera es behauptet.
Völlig anders hingegen ist es bei der Lochbildfotografie. Furchtbar lange Belichtungszeiten von 2 Sekunden bis hin zu 2 Minuten und die Abwesenheit von Fokus überhaupt machen es schon ein wenig schwieriger. Der fehlende Sucher lässt einen im dunklen tappen und alles, bist hin zur korrekten Belichtungszeit, muss geschätzt werden.
Darüber hinaus ist die allgemeine Akzeptanz schon etwas anspruchsvoller sich am Ende auf einem Bild verewigt zu sehen, das einen gerade einmal so detailliert zeigt wie bei einer Zeichnung.
Trotz dieser widrigen Umstände strahlen die fertigen Bilder am Ende mit einer ganz eigenen Faszination. Denn gerade diese Detailbefreiung ist es auch die etwas wirklich schönes zeigen kann. Das Gehirn erdenkt einfach bei Bedarf die fehlende Dinge hinzu oder es akzeptiert einfach die gerade ausreichende Schärfe. Man bekommt einfach Vieles, das zumindest mich diesen Mehraufwand in der Herstellung des Bildes akzeptieren lassen.
Für mich ist Pinholefotografie ein Stück Wirklichkeit und ein bischen Silber mit nichts anderem als einem kleinen Loch dazwischen.









