Die Sprache der Augen

Die Sprache der Augen - Blog-Beitrag von Fotograf BeLaPho / 11.03.2025 07:46

In monochromem Halbdunkel entfaltet sich Pat wie ein Versprechen, das nur darauf wartet, eingelöst zu werden. Ihr Blick – tief, fast verschlingend – hält den Betrachter fest, lässt ihn nicht los. Sie spielt nicht mit ihrer Anziehung, sie besitzt sie. Ein Hauch von Herausforderung schimmert in ihren dunklen Augen, als wüsste sie genau, was sie bewirkt.

Das Licht schmeichelt ihrer Haut, folgt der Kontur ihrer hohen Wangenknochen, streift die sanfte Wölbung ihrer Lippen, die sich einen Moment zu lang geöffnet halten – als würde sie gleich etwas sagen, oder als würde ihr Atem noch warm in der Luft hängen. Es ist diese feine Spannung, dieser Moment zwischen Bewegung und Stillstand, der das Bild mit Verlangen auflädt.

Ihr Haar, zu geflochtenen Strähnen gebändigt, lässt den Blick auf ihren schlanken Hals frei, auf das Spiel aus Licht und Schatten, das sich über ihre Schlüsselbeine zieht. Ihre Schultern sind entspannt, doch in dieser Gelassenheit liegt eine stumme Verheißung, eine Einladung, die nicht ausgesprochen werden muss.

Jeder Kontrast, jeder Schattenton betont ihre Sinnlichkeit – die feine Glätte ihrer Haut, die kaum sichtbare Härte in ihrem Blick, die Spannung, die sich in der zarten Rundung ihrer Lippen sammelt. Nichts ist übertrieben, nichts ist aufgesetzt. Es ist reine, ungefilterte Präsenz.

La Gavina, s'Agaró

La Gavina, s'Agaró - Blog-Beitrag von Fotograf Joe Hogan / 10.03.2025 13:10

El Hostal de la Gavina (The Seagull) – 1924- is a five-star hotel on the Costa Brava known over the last centrury for its air of grace and elegance, as well as the odd scandal thrown in thanks to the likes of people such as Frank Sinatra and Ava Gardner.. Among other guests, the Aga Khan, Jack Nicholson, Peter Sellers, John Wayne, Britt Ekland, Laurence Olivier, Sean Connery… etc etc…it has 72 rooms and is classed as one of the world's most exclusive hotels. That said, you can wander in and have a coffee at the bar or eat at the restaurant and no one will ask who you are.

Nikon FM2n, Voigtlander Nokton 58mm, Film Ferrania P33, developed in Adox Adonal, 8.5 minutes

KI und Cyanotypie – Warum ich keine Angst davor habe

KI und Cyanotypie - Warum ich keine Angst davor habe - Blog-Beitrag von Fotograf Matthias Petz (mp_kunst) / 06.03.2025 18:16

Vor kurzem musste ich erschreckend feststellen, dass KI tatsächlich schon sehr gut Cyanotypie Werke nachstellen kann. Mit genügend Trainingsdaten von meinen Bildern könnte ein sehr ähnliches Bild erstellt werden, ohne das man es groß von meinen FineArt Drucken unterscheiden könnte.

Erfahren habe ich davon nur per Zufall, als ich eine Werbeanzeige bei Google einreichte und er mir anhand eines Bildes mehrer Vorschläge von Gemini erstellt hat, die KI generiert sind. Das ist nun einige Tage her und doch beschäftigte mich das ziemlich.

Im ersten Moment könnte man meinen, ich würde dadurch meinen Job aufgeben. Hat ja keinen Sinn mehr, erstellt werden jetzt alle Bilder per KI, die ich verkaufe. Aber so einfach ist es nicht. Denn ich stellte fest, dass ich keine Angst davor habe.

Gut, die KI kann täuschend echt meine Bilder kopieren. Andere können ohne KI meine Bildvorschau im Shop klauen, hochskalieren und selbst als Druck bestellen. Also wer etwas von mir klauen möchte, tut es so oder so. Egal ob mit KI oder ohne.

Bewusst wurde mir aber ein ganz anderer Punkt, warum mein Job nicht gefährdet ist. Denn meine Bilder entstehen aus meinen Shootings und Projekten. Jedes Mal aufs neue ein eigener künstlerischer Prozess.

Das kann die KI im Nachhinein kopieren. Aber nicht meine Interaktionen mit den Models, wie ich zu den Bildern während des Shootings kam und auch nicht die Verbindung, die zwischen mir und dem Model entsteht.!*

Das alles, was meine Bilder mit Herz und Seele erst lebendig macht, dass kann die KI nicht kopieren. Genau so wenig die Wertschätzung der Leute, die meine Bilder am Ende auf Ausstellungen bewundern.

Das ist das, worauf es ankommt und das unser Alleinstellungsmerkmal gegenüber der KI ist. Das nachfolgende Bild wurde daher nicht von einer KI erstellt, sondern von mir in Handarbeit gefertigt.

Auch wenn das Ursprungsbild digital per Remote Shooting entstanden ist, bleibe ich meinem Motto treu: "Back to analog."

Homeshooting – Persönliche Portraits

Homeshooting – Persönliche Portraits - Blog-Beitrag von Fotograf Flyke / 05.03.2025 18:43

Ein Homeshooting bringt eine besondere Atmosphäre mit sich – ungezwungen, nahbar und individuell. In deiner gewohnten Umgebung entstehen authentische Portraits, die dich so zeigen, wie du wirklich bist. Ob auf dem Sofa, am Fenster mit weichem Tageslicht oder in deiner Lieblingsnische – die vertraute Kulisse sorgt für eine entspannte Stimmung, die sich in den Bildern widerspiegelt.

Blicke

Blicke - Blog-Beitrag von Fotograf Andreas Ebner / 05.03.2025 09:25

Blicke bergen Stimmungen in sich.

Hoffnung, Sehnsucht, Verlangen, auch Verlangen, Begierde, Lust, doch auch Freude, Glück, Frieden oder Angst, Wut, Abscheu…

Vieles mehr lässt sich ausdrücken, mit Blicken. Hier stelle ich eine in Köln entstandene Serie zusammen, in der Jessy ihr Inneres sprechen lässt.

Die Bilder entstanden bereits vor 10 Jahren.

Beautiful Moments with Eybroo

Beautiful Moments with Eybroo - Blog-Beitrag von Fotograf Matthias Petz (mp_kunst) / 27.02.2025 08:02

Vor ein paar Tagen hatte ich das erste Shooting mit meinem neuen Modell. Und was soll ich sagen, dafür, das sie noch nie ein Remote Shooting abgehalten hat, war sie sehr talentiert, was das Posing angeht. Sei es für mein Projekt "Rauchende Frauen" oder für meine Portrait Serie.

Ihre Ausstrahlung hatte etwas Besonderes an sich und es war einfach ein wundervoller Shoot mit ihr.

In der Bilderserie sind sowohl Ergebnisse aus dem Portrait Shoot wie aus dem Projekt "Rauchende Frauen" zu sehen.