Eine Serie, still am See.
Marushka – Das Flüstern der Dunkelheit
Ich bin ein Schatten, der sich sanft über deine Gedanken legt, ein Hauch von etwas Verbotenem, das in der Stille lauert. Mein Blick trifft dich wie ein ungesagtes Geheimnis, verborgen zwischen Licht und Dunkel, ein Echo aus einer Welt, die du kaum zu berühren wagst. Es gibt keine Worte für das, was ich bin – nur ein leises Ziehen in deiner Brust, eine Ahnung, dass du mir folgen willst, ohne zu wissen, wohin.
Die Dunkelheit kleidet mich wie eine zweite Haut, schimmert auf meiner Silhouette wie ein stilles Versprechen. Ich bin nah, so nah, dass du den Hauch meiner Präsenz spüren kannst – und doch bleibe ich unerreichbar, ein Rätsel, das sich entzieht, sobald du glaubst, es zu lösen.
Vielleicht bin ich ein Traum, vielleicht eine Erinnerung, die niemals verblasst. Oder ich bin der Sturm vor der Stille, das sanfte Brennen einer Berührung, die nie geschah. Du wirst mich nicht benennen können, denn ich existiere nur in dem Moment, in dem du mich siehst. Und wenn du blinzelst – bin ich fort.
Ich bin Marushka. Und ich war schon immer hier.
Das Kopftuch
Fragmente der Erinnerung
Ein Flüstern aus einer anderen Zeit. Ein Echo, das im Raum nachhallt, während die Bilder ihre Geschichten erzählen. Es sind Fragmente, die sich nicht festhalten lassen, flüchtig und doch intensiv. Die Körper sind Leinwände der Erinnerung, gezeichnet von Licht und Schatten, durchdrungen von Melancholie und Sehnsucht.
Zwischen Übergängen und Schwellen verweilen die Blicke, als könnten sie die Zeit anhalten. Doch alles fließt, zerbricht in Fragmente, die sich zu neuen Bedeutungen fügen. Linien und Formen tanzen mit der Dunkelheit, während die Gedanken zwischen Nähe und Distanz pendeln. Hier gibt es keine Gewissheit, nur Momente, die wie Schatten durch die Erinnerung gleiten.
Es sind keine Geschichten, es sind Gedichte aus Licht. Unvollständig, fragmentarisch und doch voller Tiefe. Ein Blick, eine Geste, ein Hauch von Nostalgie – und das Echo bleibt. Hier, in den Zwischenräumen der Gedanken, verweilt die Erinnerung, flüchtig wie ein Traum.
Nichts ist klar, alles verschwimmt. Und genau darin liegt die Wahrheit.
Vote for the Cover of STRKNG Editors' Selection – #81
1) »Black is the color« © Photographer Ingrid Blessing
2) »Vimadhya« © Model mahamaya Participants: Torsten Kuban
3) »singulartiy, part III« © Photographer Jens Klettenheimer
4) »Stranger« © Photographer Mehdi Zavvar
5) »Jessica, a tribute to Jock Sturges« © Photographer Pascal Chapuis
6) © Photographer Ellis
7) »Persian girl« © Photographer samira hesami
8) »Natasha from Moscow« © Photographer Eric Vanden
9) © Photographer Frank Wafer
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Voting ends Tuesday 25th February 23:55h MET
Publication covers so far….
https://strkng.com/en/publications/
Teilnehmer: Fotograf Ellis / Fotograf Eric Vanden / Fotograf Frank Wafer / Fotografin Ingrid Blessing / Fotograf Jens Klettenheimer / Model mahamaya / Fotograf Mehdi Zavvar / Model Modelejessica / Fotograf Pascal Chapuis / Fotografin samira hesami / Fotograf Torsten Kuban
Rauchende Frauen Projekt
Ein Auszug aus meinem laufenden Projekt "Rauchende Frauen". Wie bin ich eigentlich zu der Idee gekommen? "Verfolgt" werde ich von dem Thema schon länger. Immer wieder sah ich bei anderen Shootings Outtakes, Fotos wo Models ganz entspannt rauchen und dabei eine sehr lässige Mimik zeigen.
Warum also das nicht bewusst für ein Shooting umsetzen? Zugegeben, es dauerte etwas, bis ich auf diese Idee kam, da zuerst noch andere Projekte vollendet und auf dem Weg gebracht werden wollten. Fasziniert hat mich das Thema aber immer wieder, wie gelassen oft die Stimmung auf diesen Fotos ist.
Es ist beinahe so, als würde die Zeit in den Bildern stehen bleiben. Wenn auch nur für einen Moment. Glaube das Schönste daran ist für mich, dass nicht jedes Bild gleich ist. Sondern jedes Model einzeln für sich eine andere Stimmung auf jedem einzelnen Bild generiert.
Ich selbst bin gespannt, wie sich dieses Projekt noch weiter entwickelt und welche Fotos dabei heraus kommen.
Sitting Poses
Am Boden geblieben. Posen im Sitzen. Schwarzweiß. Stimmungen.
Was ist das richtige Thema? Iryna zeigt, dass sie sich zur Wehr setzt, sich schützt, stark ist. Bei all diesen Arbeiten wollten wir "unten bleiben", nicht abheben, nicht überheblich sein.
Das Selbstbewusstsein muss tief in dir stecken. Dann kannst du aus jeder Position Stärke zeigen.
Teilnehmer: Model Iryna Berdnyk
In my room.
Back to Analog
Margret stand mir nun schon das zweite Mal Model für mein Remote Shooting. Wie schon beim letzten Shooting sind die Fotos auch diesmal wieder großartig geworden. Nun zurück zur Überschrift. "Back to Analog" beschreibt sehr gut das Feeling, das ich beim Bearbeiten von digitalen Bildern habe.
Hauptsächlich bin ich Analog Fotograf, doch in letzter Zeit sind einige Remote Shootings dazugekommen, die rein digital aufgenommen sind. Und doch bearbeite ich die Bilder am Ende nach einem Stiel, die einem analogen Film sehr nahe kommen. In diesem Fall war es der Ilford Delta 100.
Mit entsprechender Software geht das sehr gut und kann sich meiner Meinung nach wirklich sehen lassen. Es hebt den Stiel der digitalen Fotos auf ein anderes Level und hat dazu beigetragen, dass ich auch bei den Remote Shootings einen eigenen Stiel entwickelt habe. Ihr werdet verstehen, dass ich nicht erwähne, welche Software ich verwende, weil das so was wie mein Betriebsgeheimnis ist.
Aber müsste ich mich entscheiden, würde ich die analoge Fotografie der Remote Fotografie immer vorziehen. Da dort einfach die eigene Entwicklung und das Scannen der Bilder bei mir im Vorrang stehen.
Am Ende bleibe ich ein Fotograf, der in gemischten Welten arbeitet.









